Naturparks
Die geschützte Naturgebiete der Emilia-Romagna bestehen aus 2 Nationalparks: der Nationalpark der Foreste Casentinesi, Monte Falterona und Campigna und der Nationalpark des Appennino Tosco-Emiliano. Beide Nationalparks liegen auch im Gebiet der Toskana. Weitere geschützte Naturgebiete sind ein Interregionalpark, 14 Regionalparks und 14 Naturgebiete. Zusammen mit den Gebieten der Rete Natura 2000 stellen die Parks ein richtiges Schutzsystem des Naturreichtums dar, welcher sich auf fast 300.000 ha ausdehnt, zwar 13 % der regionalen Oberfläche.
Die Naturparks
- Nationalpark Toskanisch-Emilianischer Apennin
- Nationalpark der Casentinesi Wälder
- Interregionaler Park des Sasso Simone e Simoncello
- Regionalpark des Po Deltas
- Regionalpark Abbazia di Monteveglio
- Regionalpark des modenesischen Hochapennins
- Regionalpark Corno alle Scale
- Regionalpark der Carrega Wälder
- Regionalpark Gessi Bolognesi e Calanchi dell'Abbadessa
Die Biodiversität. Ein unglaublicher Reichtum
Die ,,Leistungen”, die die Natur dem Menschen schenkt, sind besonders wertvoll in Hinsicht auf Luft-, Wasser-, Landqualität und natürlich auch Schönheit der Landschaft. Die Emilia-Romagna zählt über 2.700 Pflanz- und über 350 Wirbeltiersorten, sowie 71 Habitats vom europaweiten Interesse, welche von den Apenninen und von der hügeligen Landschaft bis zum Delta del Po verteilt sind.
Die Emilia-Romagna ist wegen der besonderen geographischen Verlegung ein einzigartiger und außerordentlicher Reichtum, eine Übergangszone zwischen das Festlandsgebiet, frisch und feuchtig, und das mediterraneische Gebiet, warm und trocken.
Die Pflanzenwelt.
Viele einzigartige Sorten
Die Pflanzenwelt der Emilia-Romagna spielt eine zentrale Rolle im nationalen Überblick. Unter den 7.634 Sorten, die die italienische Vielfahlt der Pflanzenwelt darstellen, fast 1 von 2 Sorten sind in der Region zu finden. Es gibt außerdem endemische und einige sehr einzigartige Besonderheiten.
Die geschützten Pflanzen von europäischen Interesse, die als Seltenheit berücksichtigt sind, sind ungefähr 30, Flechten, Algen und Moos inbegriffen. Zwei sind unter anderem aus bedeutungsvollem Wert: Die Primula apenninica, auch ,,l’orecchia d’orso apenninica“ genannt, und die Salicornia Veneta.
Die Geologie.
Eine große Geodiversität
Die faszinierende geologische und geomorphologische Geschichte dieses Gebietes ist in den besonderen Felsen, der Morphologie und den Quellen sehr deutlich. Die geschützten Zonen stellen sich als wichtige Elemente des geologischen Reichtums dar. Ein Beispiel dafür ist die Riserva naturale geologica del Piacenziano, gegründet um Felsen und Furchen des Gebietes zu schützen, wo diese Teil des geologischen Zeitalter ,,Piacenziano“ sind.
Die Apenninen der Emilia-Romagna und die Valle del Secchia bieten eine besondere geologische und geomorphologische Vielfalt an, sowie auch die Morphologie der Ebene und der Küsten.
Das Tierreich.
Viele geschützten Tierarten
In der Emilia-Romagna sind über 200 Tierarten zu sehen, unter diesen sind 80 Vogelarten.
Besonders die Vögeln des Po Delta stellen einen wertvollen Reichtum dar, mit über 300 verschiedene Arten in den letzten Dutzenden angezeigt. So eine Fülle macht diesen Park zu einem der wichtigsten vogelkundlichen Zonen Europas.
In den letzten Jahren wurden auch neue Tierarten im regionalen Tierreichs entdeckt: Der schwarze Specht und die wilde Katze in den Parco nazionale delle Foreste Casentinesi.





