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Die Via Emilia

Via Emilia 1 JPGEs gibt auf der Welt recht wenige Verkehrsadern, die für ein Land so wichtig sind wie die Via Emilia für Italien.

Fünfzig Jahre - zurückblickend in der Geschichte - liegen zwischen der Gründung der römischen Kolonie Rimini (Ariminum, 268 v. Chr.), in der die Via Aemilia ihren Anfang nehmen sollte, und der ihres Zielpunktes Piacenza (Placentia, 218 v. Chr.).

 

Der 187 v. Chr. auf Anordnung des Marcus Aemilius Lepidus begonnenen geraden Straße entsprach schon damals einige Kilometer flußaufwärts die unregelmäßige Trasse eines seit der Bronzezeit benutzten Weges am Fuße der Berge, während der Geometrie der römischen Ingenieure heute einen Kilometer weiter talabwärts die in der Mitte des 19. Jh. erbaute und inzwischen mehrgleisige Eisenbahnlinie und die in der Mitte des 20. Jh. angelegte vierspurige Autobahn entsprechen.

 

via emilia 2 JPGDie römische Straße benötigte Stützpunkte für die Instandhaltung und die eigene, zivil oder militärisch bedingte Zweckdienlichkeit.

Dementsprechend gründeten die Römer entlang der Via Emilia eine gewisse Anzahl von Städten etwa 20 km voraussetzend, gab es zwischen Po und Adria für elf Städte Raum. Elf sind es auch heute noch, selbst wenn sich einige in den letzten zwei Jahrtausenden mehr als andere fortenwickelt haben: Rimini, Cesena, Forlì, Faenza, Imola, Bologna, Modena, Reggio, Parma, Fidenza, Piacenza. Es handelt sich bei ihnen natürlich auch um die Namen der wichtigsten Bahnhaltestellen und um die Mautstellen auf der Autobahn.

 

Die Via Emilia verläuft heute unter dem gleichen Namen über Piacenza hinaus bis Mailand und wird natürlich von der Statale Adriatica bis Rimini fortgeführt. Sie bildet den wahren Arm Europas in Richtung Griechenland und den Balkan. Ebenso verfährt der Broadway in Manhattan, der als Hauptdiagonalverbindung das Leben der angrenzenden Straßen bestimmt.

Letzte Aktualisierung 15.01.2013

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