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Home Archäologie Etrusken und Kelten in der Emilia Romagna

Etrusken und Kelten in der Emilia Romagna

Zwischen Ende des 13. Jhs. und die erste Mitte des XII Jh. V.Chr. brachte eine auffallende Bevölkerungssenkung und das plötzliche Verlassen der Ortschaften zum Ende der Terramare und der zeitgenössischen Siedlungen.

 

Im 9 Jh. V.Chr. entsteht mit der Eisenzeit eine veränderte historisch-kulturelle Ordnung  wieder, zusammen mit der Geburt der villanovianischen Kultur, eine der bedeutendsten in der pre-römischen Italien je nach Verbreitung und nach materiellen Zeugnisse. Sie wurde von der Kultur der Etrusker abgelöst, deren Grundlage sie bildete.

 

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Die Quellen schreiben auf die Etrusken von Tarquinia oder von Perugia die Ausbreitung in die Padana Ebene zu. Hier in der Ebene gründen sie Felsina (Bologna), die zur Hauptstadt des beherrschten Gebietes wurde, und zwölf weitere Städte vereint in einen Verband. Unter den Hauptzentren erwähnen wir  Kainua-Marzabotto, Mutina-Modena, Mantua-Mantova, Spina bei der aktuellen Comacchio, Adria.

 

Der Besitz der Etrusken erstreckt sich nördlich bis zum Po und westlich bis zum Fluss Secchia, den Täler von Enza und Taro und noch weiter. Südlich geht der Reichtum in die appenninischen Täler hinein und breitet sich in östlicher Richtung zum Adriatischen Meer aus, wo der ganze Küstenstreif und das Hinterland von Rimini besetzt sind. Verschiedene Jahrhunderte lang gedeiht im Tal Marecchia die Burg Verucchio, wichtiges Gelenk für die Verarbeitung des Baltischen Bernsteins.

 

Der Besetzungsprozess passiert nicht gleichzeitig, sondern besteht aus zwei nachfolgenden Perioden. In der zweiten Phase - von der Hälfte des VI Jhs. V. Chr – nachdem sie die Vorherrschaft auf das Tirrenische Meer verlieren, suchen sie alternative Handelswege. Daher wird die Ebene der Padana die Kreuzung des Handels zwischen Land, Fluss, Appenninen und Meer (Adria), und wird dazu Verbindung der italienischen Peninsel mit Europa und Griechenland. Zur diesen Zeit werden verschiedene Städte gegründet oder neu gegründet: Spina, an der Mündung des Po Flusses, Erbe der Rolle die sich vorher in Verucchio abspielte, Marzabotto, ein perfektes Beispiel einer raffinierten Stadtkultur, und  Felsina, nochmal Kern des erneuten politischen Systems.

 

Anfang des IV Jhs. v. Chr. kommen die Kelten aus Europa und dem Gebietes zwischen dem Po und den Alpen (der ,,Transpadana“) ins Gebiet der Etrusken und Umbren, und drängen sich bis nach Rom, die 388/387 v. Chr. von den Senoni di Brenno belagert wird und kapituliert. Südlich vom Po, zwischen Parma und Romagna siedlen sich die Boi an. Zwischen die Boi und das adriatische Meer  kommt der Volksstamm der Lingoni, während der Raum zwischen Romagna und das Gebiet der Piceni (aktuelle Marken) von den Senonen eingenommen wird.  Der Einfall der Kelten hat große Auswirkungen auf die etruskische Stadtordnung. Die Städte verlieren ihre Wichtigkeit und die Organisation des Gebietes basiert sich auf ein Netz von Ansiedlungen in der Ebene, die der Landwirtschaft gebunden sind,  und von Burgen, die die alten und neuen Handelswege überwachen.

 

Der Sieg vom römischen Sentino 295 v. Chr. bestätigt die Niederlage der Galli Senonen und Sanniten und ermöglicht die Expansion von Rom über die appenninische Streife Richtung Adriatisches Meer. Die Romanisierung beginnt 268 v. Chr., wann die Kolonie Ariminum (Rimini) zur Welt kommt und zur Eroberung der ganzen Gallia Cisalpina bringt.

 

(Text verfassen in Zusammenarbeit mit IBC – Fiamma Lenzi)

 

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Letzte Aktualisierung 10.01.2017

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