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Home Handwerk Verarbeitung von Sumpfgräsern

Schilf, Weidenrute und Binsenfaser

Bearbeitung von KörbenDie Verarbeitung von Schilf und Sumpfgräsern ist in Villanova di Bagnacavallo, die „Ortschaft der fünf Gräser“ im Hinterland von Ravenna, eine antike Tradition. Vorort findet man noch Spuren der antiken Sumpfsiedlungen und des Gebrauchs sowohl von Lagunengräsern, als auch von inländischem Holz.


Im Bookshop des Ökomuseums stehen Taschen verschiedener Größen, Körbe, Besen, Handbesen, Lockvögel, Schühchen und Korbflaschenbedeckungen zum Angebot. Es ist unvorstellbar das Museum ohne eine Tasche oder einen Fischsieb - ein echter Kultgegenstand - gekauft zu haben, zu verlassen.


Sehr verbreitet in der Provinz von Ferrara, besonders im Gebiet des Deltaparks, ist die Verflechtung von Binsenfaser, eine Sumpfpflanze, die spontan wächst.


Die Handwerker, vor allem die in Argenta, Comacchio und Ostellato, stellen daraus Taschen, Matten, Körbe und Behälter für die Landwirtschaft her. Dieses Material, das sehr gut im Wasser schwimmt, wird auch zur Herstellung von Lockvögeln des Deltas verwendet, die einst für die Jagd und heute sehr schöne Zierstücke für die Einrichtung sind.
Lange Zeit war die mittelgroße Val d'Enza in der Provinz von Reggio Emilia der Ort schlechthin was die Verarbeitung der Weide betraf.

Der Ursprung dieses Handwerks, das sehr stark das Gebiet von Canossa und das Gebiet um herum bis vor einigen Jahrzehnten geprägt hat, geht bis ins XVII. Jahrhundert zurück. Noch heute aber, kann man in Canossa handgefertigte Werke finden wie Stühle und Körbe, die die Flechter herstellen. Jedes Jahr finden im Gebiet Flechtkurse statt, um die antike Arbeitsweise zu erlernen.

Letzte Aktualisierung 28.10.2013

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