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Die Farnese Adelsfamilie in Piacenza

Willkommen in Piacenza, wo Sie eine Zeitreise ins antike Rom, in die Zeit der Wallfahrten, in Kriege des Mittelalters und in die Fasten der Renaissance versetzten wird, wo Sie von raffinierten Sammlern und wichtigen Mäzenen und von der großen Farnese-Dynastie, die über Teile Italiens vom XIV.-XVIII. Jahrhundert herrschte, vieles erfahren werden.

 

Farnese Palast

 

Nach der Gründung des Herzogtums von Parma und Piacenza im Jahr 1545, ließ sich die Adelsfamilie hier nieder in Folge vieler Geschehnisse in der Stadt und blieb bis 1731. Sie hinterließ viele wichtige Kunstwerke aus der Renaissancezeit.
Die Entdeckung Piacenzas unter der Herrschaft der Farnese beginnt mit zwei Reiterdenkmälern in der Piazza Cavalli, die Alessandro und Ranuccio Farnese darstellen. Die Denkmäler haben eine Basis aus weißem Marmor von Carrara, sind mit Putten und mit ihnen gewidmeten Inschriften verziert. Die prächtigen Basreliefe aus Bronze stellen Szenen aus dem Politikleben der Farnese dar.
Sie gelten als unumstrittenes Meisterstück der Barockbildhauerkunst. Die Denkmäler sind Werke des toskanischen Bildhauers Francesco Mochi aus Montevarchi, der 16 Jahre daran arbeitete, von 1612 bis 1628. Der Auftrag wurde ihm von der Gemeinschaft zugewiesen, um die Adelsfamilie zu rühmen.


Unweit der Denkmäler befindet sich der imposante Palazzo Farnese, der in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts unter der Leitung des berühmten Architekten Jacopo Barozzi, auch il Vignola genannt, gebaut wurde. Heute beherbergt der Palazzo die Musei Civici. Zwei der wichtigsten Kunstwerke sind zum einen die Sala dei Fasti Farnesiani, ein Raum der wie kein anderer die geschichtlichen und religiösen Ereignisse, die zum Machterfolg der Adelsfamilie geführt haben, rühmen und zum anderen das Tondo von Botticelli, ein einzigartiges Meisterwerk.

In der Altstadt stehen der Palazzo Landi, der von den Farnese als Sitz des Justizrates ausgewählt wurde und die ehemalige S.Vincenzo Kirche. Sie ist heute die mit prächtigen Fresken bemalte Sala dei Teatini, die als Hörsaal dient und für Proben der Orchestra Giovanile “Luigi Cherubini”, unter Leitung des Maestro Riccardo Muti, verwendet wird.

Die S. Agostino Kirche wurde zwischen 1569-79 gebaut und hat eine imposante Fassade im neoklassischen Stil. Im Inneren findet man wichtige Beispiele der Architektur aus der Renaissance-Zeit. In der via S. Siro befindet sich das Theater der Laienspieler. Seine Gründung ist aus dem Jahr 1549 datiert, als die Zisterziensernonnen von Santa Franca anfingen eine Kirche zu errichten, um den Körper ihrer Patronin zu transportieren.

In der Via Campagna befindet sich die San Sepolcro Kirche, die vom Architekten Alessio Tramello geplant wurde und von imposanten und strengen Linien geprägt ist. Malkunst und Architektur der Renaissance verschmelzen in der Wallfahrtskirche Santa Maria di Campagna, die zwischen 1522 und 1528 gebaut wurde. In ihrem Inneren kann man die Reihe von Fresken von Pordenone und zwei vortreffliche Orgeln bewundern. Weiter entlang der Mura cinquecentesche (Mauern des 16.Jhds.) bis nach Porta Borghetto, erreicht man die San Sisto Kirche, die reich an raffinierten Verzierungen ist und ein wertvolles Holzchor hat.

All dies und vieles mehr gibt es in Piacenza, eine Kunst- und Geschichtsstadt, reich an Museen, Kirchen, Palazzi und Theatern, die wie ein wertvoller Schrein ihre Stadtkultur aufbewahrt.

Letzte Aktualisierung 10.01.2017

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