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Kunststadt Rimini

Wenn die ersten Sonnenstrahlen Rimini mit klarem Licht überfluten, steigt über die Stadt eine wunderschöne Atmosphäre herab.

Tiberiusbrücke

 

Im ältesten Teil von Rimini in der unmittelbaren Nähe der Alten Fischhalle (Vecchia Pescheria) strahlen die engen Gassen und kleinen Lokale, die bei Kerzenlicht Aperitif anbieten, eine ungewöhnliche Poetik aus.

Bei einem Spaziergang unter den Lauben und durch die Altstadtgassen oder bei einem Bummel durch Buchhandlungen und Kunstgeschäfte stößt man auf antike Denkmäler und ein Renaissance-Schloss. Lassen Sie sich dabei ohne Eile und ohne einen präzisen Ziel vor Augen von ihrem Gefühl und den Düften (vielleicht einer Piadina oder des gegrillten Fisches) leiten. Wenn Sie jedoch eine etwas mehr "geplante" Besichtigung bevorzugen, beginnen Sie Ihre Tour an den antiken Ursprüngen der Stadt (obwohl ihre Gründung auf frühere Epoche zurückgeht).

AugustusbogenDie Erkundung startet am Augustusbogen (Arco di Augusto), einem der ältesten römischen Triumphbogen, die sich bis zum heutigen Tag erhalten haben.Das Tor wurde nach dem Willen des Kaisers Augustus im Jahre 27 v. Chr. an einem strategischen Punkt erbaut.

Nach 10 Minuten Fussmarsch erblickt man die zentral liegenden Plätze: Piazza Tre Martiri und Piazza Cavour.

Im Umkreis von wenigen Metern findet man zwei Architekturperlen aus der Renaissance.

Der erste Bau ist der Malatesta-Tempel (Tempio Malatestiano) aus dem Jahr 1449, dessen Fassade von Leon Battista Alberti sogar im Dunkeln weiß leuchtet. Dieses prachtvolle Gebäude sollte ursprünglich als Mausoleum des Sigismondo Malatesta und seiner jungen Geliebten (und späteren Ehefrau) dienen. Dieser Traum wurde nie verwirklicht, weil Sigismondo in Ungnade des Papstes fiel. Heute sind im Tempel wunderschöne Kunstwerke von Giotto und Piero della Francesca zu bewundern.

Das zweite Meisterwerk aus der Renaissance ist eine Festung, die sofort die Fantasie anregt. Es handelt sich um das Sigismondo-Schloss, das Symbol der Macht des Herrschergeschlechts Malatesta über Rimini. Das mit großem Aufwand restaurierte Schloss ist heute Sitz zahlreicher Ausstellungen.

Die Stadtbesichtigung endet am Meer, wo über die römische Tiberiusbrücke, die sich in sehr gutem Zustand befindet, nach 2000 Jahren und zwei Weltkriegen immer noch der ganze Stadtverkehr rollt. Sollten Sie noch Zeit übrig haben, gehen Sie in das Stadtmuseum (Museo della Città), in dem auch die weniger kunstbewandten Besucher die Schönheit der Werke von Giovanni Bellini und Ghirlandiaio sowie der Gemälde aus dem 17. Jh. von Cagnacci und Guercino mit Sicherheit genießen werden. Nicht zu vergessen dabei ist auch die Archäologieabteilung mit Funden aus der Zeit als Rimini zum Römischen Reich gehörte.

Letzte Aktualisierung 10.01.2017

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