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Home Kunststädte Das Welterbe in der Emilia Romagna

Das Welterbe in der Emilia Romagna

Die Liste des Welterbes gehört zu allen Bewohner der Erde, unabhängig von den Ländern wo sie leben. Das Welterbe ist der Reichtum der Vergangenheit, welcher uns heute noch zur Verfügung steht und welcher wir den zukünftigen Generationen überliefern werden. Die Region der Emilia-Romagna beherbergt drei Orte, die sich wegen deren Wert und Verschiedenheit unter den kulturellen und naturellen Schönheiten international einordnen. Es handelt sich um die Kunststädte Ravenna, Modena, Ferrara und deren Po Delta.

 

Unesco WelterbeSitz der kaiserlichen byzantischen Macht in Italien, hatte Ravenna bis zum 8. Jahrhundert eine Zeit voller Pracht und Kostbarkeit. Die Stadt ist durch 8 Kultdenkmäler der Antiken gekennzeichnet, die aus einer Mischung von östlichen künstlerischen Beeinflüsse und christlichen Ikonografie stammen (ein Beispiel dafür sind die inneren Goldmosaiken). Dieser Reichtum ist daher ein Beweis von künstlerischen und religiösen Verbindungen einer wichtigen Zeit der kulturellen europäischen Geschichte. Die 8 Kultdenkmäler in der Liste des Welterbes sind: Basilica San’Apollinare in Classe, Basilica San Vitale, Mausoleo di Teodorico, Cappella di S. Andrea, Battistero degli Ariani, Basilica di S. Apollinare Nuovo, Battistero Neoniano und Mausoleo di Galla Placidia.

 

Die Stadt Modena war einmal eine reiche römische Stadt, wo die Kirche und die Adelsfamilie Canossa nach dem Untergang des Reiches bedeutender Einfluss hatten. Im Zeitraum zwischen dem 10. und 12. Jahrhundert  wurden verschiedene Errichtungen in der Piazza Grande erschaffen, die noch heutzutage fast unberührt geblieben sind. Es handelt sich um den Dom, von Lanfranco entworfen und von Wiligelmo verziert, der uns eine beispielhafte Wendung der Romanischen Kunst in Italien wiedergegeben hat. Auch die Torre Civica (der Glockenturm) wurde in der Piazza Grande errichtet, und zusammen mit dem Platz stellen sie in der Kultur des 12. Jahrhunderts einen wichtigen Beispiel einer architektonischen Gesamtheit dar, deren sowohl religiösen als auch städtischen Werten in einer christlichen mittelalterlichen Stadt verbunden sind.

 

Am Po Fluß erhoben, bekam Ferrara im 15. Jh. mit der Adelsfamilie Este ein kulturelles Renaissance-Zentrum von großer Bedeutung. Ferrara stand bald als Symbol der idealen Stadt dank an  Künstler wie Biagio Rossetti, Piero della Francesca und Andrea Mantegna. Die Renaissance-Stadt hat ihre städtische Struktur unberührt behaltet, und ist europaweit einer der wichtigsten städtischen Entwurfen geworden. Ab 1999 wurde die Auszeichnung auf das Po-Delta und die Tour der antiken “Delizie” der Este ausgedehnt, die die Residenzen der Herzöge von Este sind und als wichtige Beispiele der Kultur der Renaissance mitten in der Natur gelten.

 

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Letzte Aktualisierung 10.01.2017

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