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Home Museen und Dauerausstellungen Die Maserati-Sammlung im Museum Panini

Die Maserati-Sammlung im Museum Panini

Einzigartige Fahrzeuge des Hauses Maserati im Museum Panini

 

Die Sammlung historischer Fahrzeuge Umberto Panini, in Cittanova di Modena, ist eine der schönsten Maserati-Sammlungen.

Das Museum befindet sich in einem alten Anwesen, in dem all jene Wagen zu sehen sind, welche die Geschichte des Hauses mit dem Dreizack geschrieben und hier nach etlichen Jahren zusammengefunden haben.

 

Die Sammlung - einst von den Gebrüdern Maserati ins Leben gerufen und von Omar Orsi fortgeführt – ist bis in unsere Tage intakt geblieben. Derzeit wird sie vom Unternehmen West (im Besitz der Familie Panini) geleitet und umfasst 23 ständig ausgestellte Automobile sowie drei, die derzeit renoviert werden. Die Ausstellung kann nur nach Anmeldung besichtigt werden.

 

Panini Museum JPG

 

Die Sammlung


Einige der bedeutendsten Wagen der Sammlung sind hier zu erwähnen.

So etwa den Maserati Tipo 6 CM, der in den Jahren 1936 bis 1939 27 Mal produziert wurde. Der 6 CM, vom Konzept des V8RI inspiriert, war ein technisch fortschrittlicher Wagen, da er unter anderem vorne mit einer Torsionsstange ausgestattet war.

 

Es gilt aber auch den Maserati A6G/54 zu erwähnen, der zwischen 1954 und 1957 konstruiert wurde und mit einer Karosserie von Allemanno versehen war. Dieser Wagen folgte dem mit dem A6G 2000 begonnenen Konzept und war mit einem Triebwerk mit doppelter Nockenwelle ausgestattet, das vom glorreichen A6GCS stammte. Dies war eine enorme Steigerung hinsichtlich der Qualität im Hause Maserati, auch dank des edlen Finishes und den hochwertigen Accessoires, wie Autoradio und Heizung, mit denen der Wagen ausgestattet war.

 

Ein weiteres interessantes Modell ist der Maserati Tipo A6GCS Berlinetta Pinin Farina. Nach seinem Debüt auf der Mille Miglia des Jahres 1953 wurde der A6GCS erfolgreich in zahlreichen weiteren Motorspotwettbewerben eingesetzt und verhalf privaten sowie Werksfahrern zu etlichen Siege. Lediglich vier Exemplare wurden von diesem Modell von Pini Farina gefertigt (üblicherweise als Barchetta).

 

Der Maserati 3500 GT Carrozzeria Touring legt Zeugnis vom Übergang des Unternehmens von einem Rennwagenhersteller zum Serienautomobilbauer ab. Die Karosserie des Wagens, der im Jahr 1957 auf den Markt kam, wurde von Touring in Mailand gefertigt.

 

Das einzige Exemplar des Maserati 420M/58 Eldorado wurde für die 500 Meilen von Monza des Jahres 1958 gefertigt, wo der große Stirling Moss um die vorderen Positionen kämpfte.   Mit dem Eldorado wurde in Europa das Konzept des Sponsorings durch ein Unternehmen außerhalb der Automobilproduktion eingeführt.

 

Der Maserati Mistral mit seiner von Frua gestalteten Karosserie wurde im Jahr 1963 auf dem Turiner Automobilsalon präsentiert und im darauf folgenden Jahr als Spider vorgestellt. Der Wagen stellte eine traumhafte Verbindung aus fortschrittlicher Mechanik und einzigartig gefälligen Formen dar.

 

Der Ghibli Carrozzato Ghia wurde von Giorgetto Giugiaro entworfen, der damals noch als freiberuflicher Designer arbeitete. Dieses traumhafte Coupé (dem eine ebenso gut aussehende Spider-Ausführung folgen sollte, wobei 140 davon gefertigt wurden) hatte ein aggressives und lang gezogenes, dabei jedoch nicht zu auffallendes Design.

 

Der Tipo 61 "Birdcage" ist wohl die beste Umsetzung des Sportwagenkonzepts in der Geschichte des Automobilbaus. Der Wagen wurde 1959 in der Version Tipo 60 (mit 2000 ccm) vorgestellt, woraufhin eine Version Tipo 61 folgte. Die beiden Wagen hatten die Leichtbauweise und ihre extreme Steifheit gemein, die durch eine einzigartige Rahmenkonstruktion, bestehend aus 200 kleinen Rohrsegmenten mit Durchmessern von zehn, zwölf und 15 Millimetern erreicht werden konnte und damit lediglich 36 Kilogramm auf die Waage brachte.

 

Das Einzelstück des Maserati Simun, der im Jahr 1968 auf dem Turiner Automobilsalon vorgestellt wurde, war der Vorschlag des Hauses Ghia an Maserati für ein neues Coupé 2+2 auf dem Rahmen des Tipo 116. Das Haus mit dem Dreizack entschied sich jedoch schließlich für den Entwurf der Carrozzeria Vignale, der ebenfalls in Turin vorgestellt wurde und unter dem Namen „Indy“ in Produktion ging.

 

Teil der Sammlung ist auch der von Giorgetto Giugiaros Italdesign entworfene und von 1971 bis 79 produzierte "Bora". Dies war der erste Gran Turismo Maserati mit Mittelmotor im Heck.

 

Neben all diesen Wagen findet man in der Sammlung auch einen Merak Turbo, einen für den US-Markt entworfenen Prototypen mit einem 3000 ccm Turbokompressor-Triebwerk. Dieses Projekt ging nie in Produktion.

 

Besonders interessant ist der von Bertone entworfene und von 1972 bis 1982 gefertigte Khamsin, der in der Maserati-Modellpalette den Ghibli ersetzen sollte. Bezüglich der Mechanik unterschied sich das neue Modell durch die Einzelradaufhängung hinten und die neue, von Citroen entwickelte Bremsanlage.

 

Ein weiteres Einzelexemplar ist der von Giorgetto Giugiaro entworfene Tipo 124, der sich an den Formen des futuristischen Maserati Boomerang (basierend auf der Mechanik des Bora) orientierte. Dieser Prototyp wurde auf dem Turiner Automobilsalon präsentiert und sollte nach den Plänen Giugiaros in der Modellpalette des Dreizacks das Coupé 2+2 Indy ablösen.

 

Schließlich präsentiert die Sammlung auch die Barchetta des Jahres 1992, mit der De Tomaso das Barchetta-Konzept wieder aufleben ließ und sich dabei am glorreichen A6GCS orientierte: Einzelträgerrahmen, Pushrod-Aufhängung und Karosserie aus Verbundmaterial. Insgesamt wurden 13 Exemplare dieses Modells gefertigt.

 

Panini Museum

West Srl,
Via Corletto Sud, 320
41100 Modena
Tel.: (+39) 059 510 660

 

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Letzte Aktualisierung 12.02.2013

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